Kuss drei.

Der häufigste Kuss auf der Welt ist der Zungenkuss. Es gibt wilde, zärtliche, kurze, lange, tiefe und alle Kombinationen davon.

[spricht das Publikum an, animiert es Ad Lib]

Ihr dreht am besten den Kopf leicht seitlich, so dass sich eure Nasen nicht berühren, und berührt sanft eure Lippen. Als nächstes müsst ihr euren Mund langsam öffnen und gleichzeitig den Druck auf die Lippen des Partners verstärken. Und nun ganz langsam die eigene Zunge in der Mund des Partners gleiten lassen. Hey, langsam!
Okay, umkreist die Zunge des anderen, schneller, mal langsamer. Jetzt vor und zurück, leise kreisend rein und raus. Ein schlabbernder Waschlappen hat noch keinen gefallen. Geht behutsam vor. Wer noch nicht geküsst hat, kann sich auch eher passiv beteiligen und lässt sich vom Partner führen.
Kapitel 2, Variationen! Knabbern an der Ober- oder Unterlippe das Partners, hey, du, nicht beißen! Sie können kurz festgehalten werden und mit der eigenen Zunge umkreist werden.
Die saugende Variante kann man auch einbauen, besonders in wilden Momenten. Also wie Luft holen, bloß das man nicht gleich ausatmet, sondern an der Zunge herumspielt. Der Partner kann so gut wie nichts dagegen machen in diesem Augenblick.

[lacht und geht ab]

|Auszug aus dem 4. Bild der Jugendoper “Liebe, nur Liebe”, Libretto: Frank Maria Reifenberg, Komposition: Minas Borboudakis|

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