Warum ein Bücherregal glücklich machen kann.

In diesen tückischen Tagen zwischen den Jahren schleicht sich doch gerne die Frage ein: Was hast du eigentlich in den vergangenen 12 Monaten getan? Das ist so eine Freiberufler-Krankheit, am Ende doch härter mit sich ins Gericht zu gehen als jeder Chef es tun würde. Schluss damit! Ich stelle fest, dass ich das Soll erfüllt habe. Und prompt kam eine Nachricht der WordPress-Statistik-Elfen, die dies mit Fakten und Zahlen untermauern.

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WordPress schreibt mir, dass SCHREIBKRAFTFMR  2012 über 11.000 Mal aufgerufen wurde und findet, das sei fürs erste Jahr ganz gut. Damit weiß ich nun, dass ich 84 Beiträge geschrieben habe, kurze und lange, viele mit Fotos, einige mit, einige ohne tieferen Sinn. Dass nicht die poetischen, sondern der polemische Artikel ganz oben steht … hm, das finde ich … schade. Was offensichtlich besonders interessant war, findest du hier: Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Übrigens habe ich nebenher auch noch einen Roman für Rowohlt, einen halben Roman für Bloomoon (vorher Bloomsbury) geschrieben. Die andere Hälfte kam von der wunderbaren Gina Mayer, der ich hier noch einmal sehr danke für die erfrischende Zusammenarbeit.  Ein spannendes Romanprojekt, das im 19. Jahrhundert spielt und mit dem Teufel zu tun hat, entstand – zumindest das Exposé und eine üppige Leseprobe. Leider wollte es noch niemand haben. Eine Buchreihe mit spannenden Abenteuern für Jungs wurde entwickelt und – Hurra! – von meiner grandiosen Agentin Birgit Arteaga auch an den Mann, äh, den Verlag gebracht.

Mit Andreas Brauer von der Hupe Film und der Regisseurin Isa Prahl wurde die Filmidee „Krause hat Angst“ zu einem Treatment entwickelt, ein spannender und packender Prozess, weil schreiben über Angst immer auch heißt, sich den eigenen Monstern unterm Bett zu stellen.

Kurz vor Jahresschluss kam auch noch die Nachricht, dass „Die absolut unglaublichen und zu 113% wahren Geschichten des Cornelius Delano Tuckerman“ eine Verlagsheimat gefunden haben, nochmals DANKE an Birgit.

Weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt habe ich mit meinem Straßen | Wort | Bilder-Projekt begonnen, was meine Augen und Aufmerksamkeit auf teilweise ganz neue Arten von Botschaften gelenkt hat.

Und dann waren da noch knapp 90 Lesungen, Workshops und Seminare, 40 Folgen von „1, 2 oder 3“, die ich mit meiner Stimme schmückte, ein neues Leseförderungs-Projekt für Kölner Schulen („kicken&lesen“, zusammen mit Uschi Schröter von der SK-Stiftung-Kultur, auch dir Uschi: 1000 Dank, das war sehr schön), der Beginn der Arbeit am neuen Portal boys & books (mit Prof. Dr. Christine Garbe, die ich 2012 endlich kennenlernen durfte), der Aufenthalt in Luxemburg als Struwwelpippi 2012 und … und … und … Der beste Tag war allerdings gestern:

ICH HABE ENDLICH MEIN BÜCHERREGAL AUFGERÄUMT.

Hurra. 2013 kann kommen.

3 Gedanken zu „Warum ein Bücherregal glücklich machen kann.

  1. Ups, ich bin verwirrt ob der Düsternis. Das sagt hoffentlich nichts über dein 2013 aus. Möge es noch erfolgreicher werden als das letzte Jahr. Und schade dass das Teufelswerk keiner haben wollte. Es klingt sehr spannend… Was nicht ist, kann ja noch werden… Viele Grüße von Mila

    • Hi Mila, ich hoffe, du meinst mit der Düsternis nur das Layout! Mir ist nämlich gar nicht düster, ich fand’s cool und will einfach mehr mit den vielen Fotos machen, die ich unterwegs so schieße. „Pleasures“ sind doch auch ein guter Wunsch, oder? 🙂 So oder so: EIN GUTES NEUES JAHR!! F.

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