Kolumba. Ketzer. Kunst.

Ob der Erzbischof weiß, was die da in seinem Diözesanmuseum treiben? Drückt er alle Augen zu oder war er bestenfalls zur Eröffnung einmal dort? Egal. Es ist besinnlich und verführerisch. Schön und verstörend. Belebend und beruhigend. Aber vor allem erlaubt es etwas, das wir sonst nicht von der katholischen Kirche kennen: selbst denken. Nein, es fordert es sogar. Mein Gott! Man könnte auf Gedanken kommen, auf ketzerische gar! Sich einlassen, fließen, sich verlaufen zwischen den kühlen Linien der Architektur und der  heißen Rede und Widerrede der Objekte aus einer Sammlung, die aus dem tiefsten Mittelalter bis in die Moderne führt.  Und immer wieder Schatten und Licht, Spiegelung, Durchblick, Verwirrung.  Diese Ausstellung ist nun leider fast vorbei, aber bald kommt, wie jedes Jahr, eine neue.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s